Wie gewonnen, so zerronnen
Donnerstag, 18. Dezember 2008 || Autor: Edda Vogt
Die Leitthema der Woche bezieht sich diesmal auf die Mitspielerin mit der roten Laterne in der spekulativen Klassen. Vorne liegen auf Wochensicht neue Namen mit bekannten Strategien. Der Wert der Stunde war wohl General Motors.
Auf Platz 1 in der konservativen Depotliga liegt Xandel mit einem Plus von 32.946 Euro. Insgesamt hat der Mitspieler mit einer Performance von knapp 100 Prozent Rang 20 inne. Xandel kauft anscheinend Nachrichten getrieben Aktien Bluechips und Midcaps. Rund 55 Trades haben den Wochengewinn erwirtschaftet. Hauptrenditeträger war die General Motors-Aktie und ein bisschen Lycos.
Platz zwei in dieser Klasse hält blufferno1 mit einem Plus von 31.835 Euro, das der Mitspieler allein einem Engagement in Qimonda Ende November verdankt. So reicht es insgesamt nur für Platz 115. Und weinroterteufel auf Platz 3 hat mit einer General Motors-Position 28.629 Euro erwirtschaftet.
Bei den spekulativen Depots schlägt Joltawan Barotscheff die Konkurrenz. Ebenfalls mit General Motors. Mit den Hebelpapieren hatte der Mitspieler weniger Glück. Der passende Einstieg bei GM zu 1,90 Euro und die Stichtagsmessung gestern nachbörslich von 3,01 Euro brachten ein Plus von 35.750 Euro auf Wochensicht – einschließlich eines ziemlich großen Verlustes in Hypo Real Estate. Gekauft bei 6,64 und verkauft bei 2,29 Euro.
Auf Platz zwei liegt der Wochengewinner Xandel, mit ähnlichen Trades in General Motors wie in seinem konservativen Depot. Hier reicht es nur für Gesamtplatz 67.
Blick nach hinten: Die rote Laterne hält Kanaduso mit einem Wochenminus von 28.460,69 Euro. Der Mitspieler mit Faible für Technologieaktien hat mit einem großen und vielen kleinen Fehlgriffen die mühselige Kleinarbeit zunichte gemacht. Bisschen Verlust in z.B. Carl Zeiss und vor allem viel Verlust in SanDisk bringt sein Depot von 50.000 auf gut 18.000 Euro.
Bei den spekulativen Depots liegt sethboy mit Minus 25.596,00 Euro hinten. Die Mitspielerin ist die erste im Wochenbericht zu Erwähnenden seit Spielbeginn, die das spekulative Depot tatsächlich mit Hebelpapieren bestückt, und zwar ausschließlich bis zur 20-Prozent-Grenze. Den Rest hält sie in Bargeld. Sethboy setzt auf Knock-out-Scheine mit Bund-Future und Euro/US-Dollar als Underlying mit dem Basiswert ganz nah an der Schwelle – sprich mit extra-hohem Hebel. Das ging auch zunächst gut, seit einer Woche aber eben nicht mehr. Sethboy ist nun wieder ungefähr beim Ausgangsstand von 50.000 Euro.
Platz 1 in der Gesamtwertung hält immer noch CVpapa mit inzwischen 377.00 Euro im Depot, vorne bei den spekulativen Depots ist weiterhin karlson23.
Die Zahl der Mitspieler ist noch einmal leicht gestiegen auf über 9.500, die erneut gut 190.000 Order in der vergangenen Woche aufgegeben haben.