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  • Neue Gewinner-Kategorie: Arbitrage-Geschäfte

    Dienstag, 26. Juni 2007 || Autor: Edda Vogt

    Hier sind, leider ein bisschen später als sonst, die Wochengewinner, aber ich musste erst unseren Keller in Hausen nach weiteren attraktiven Preisen absuchen. Wir machen nämlich eine neue, zusätzliche Kategorie auf, die Mitspieler, die mit Arbitrage-Geschäften eine gute Performance machen.

    Arbitrage heißt Marktungleichgewichten ausnützen. Oder “offiziell” wie es im Börsenlexikon steht:
    Differenzarbitrage ist die Nutzung des gleichzeitigen Preisunterschieds eines Wertpapiers an verschiedenen Börsenplätzen: Marktteilnehmer kaufen Wertpapiere an einer Börse zu einem günstigen Preis und verkaufen sie zeitgleich an einer anderen Börse zu einem höheren Kurs.

    Arbitrage ist für den Gesamtmarkt gesund. Denn dadurch steigt die Nachfrage und somit der Kurs des Wertpapiers am Ort mit dem niedrigeren Preis. An der Börse mit dem höheren Preis sinkt der Kurs des Wertpapiers aufgrund des höheren Angebots. Dadurch gleichen sich die Preise an den unterschiedlichen Börsenplätzen an. Was Kapitalmärkte schnell und effizient macht.

    Im Börsenspiel entstehen Arbitrage-Chancen dadurch, dass wir Liquidität nicht simulieren können. Und so werden Orders ausgeführt, die im echten Leben keine Gegenseite hätten. Weshalb wir ja auch mehrfache Arbitrage im selben Wert ausschließen und die Orders stornieren, jedoch nicht die einfache Arbitrage in vielen Werten.

    Super-Performance durch spielspezifische Besonderheiten

    Solches Arbitrieren ist nicht falsch und vor allem ganz besonders zeitaufwendig. Auf der anderen Seite wollen wir mit dem Börsenspiel Anlegern eine Gelegenheit bieten, das Investieren an der Börse zu testen und Strategien auszuprobieren. Weshalb wir für den letzten Wochengewinn und den Gesamtgewinn einfach eine extra Kategorie aufmachen. Wie gut, dass der Handelssaal so groß ist, so dass genügend Parkettstückchen zur Verfügung stehen.

    In den Klasse der spekulativen Depots hat Dealer einen Gewinn von 152.732 Euro hingelegt und zwar mit einem Sub-Pennystocks (Gefällt der Wordvorschlag eines Kollegen). Diese Mini-Aktie schwankt um die 0,001 Cent. Wir gratulieren!

    In der Sonderklasse Arbitrage geht der Preis an Artan10, der sich 629.556 Euro erdaddelt hat. Trotz der Spesen, die wir im Spiel ja auch abziehen.

    Auf den ersten Blick sieht es so aus, als hätte fatheiro bei den konservativen Depots vor allem mit CLEAN DIESEL TECHS INC eine Performance von plus 138.800 Euro geschafft. Leider ist uns hier ein reverser Split durch die Lappen gegangen, den ich eben erst bei der Recherche zum Gewinn entdeckt habe und den wir jetzt nachziehen müssen. Diese Art von Kapitalmaßnahme gibt es selten. Sie reduziert die Aktienanzahl und macht ein Wertpapier optisch teurer. Für fatheiro gibt es einen Trostpreis, vermutlich hat er sich über sein mächtig angewachsenes Depot bereits gefreut. Den richtigen Wochengewinner muss ich morgen nachliefern.

    3 Kommentare

    1. Am 5. April 2008 um 18:53 schrieb Wie erhöht man den QualityScore einer LandingPage? |

      [...] und für einen Klick auf der anderen Seite gab es über 1,00 €. Die Differenz nennt man Arbitrage (Begriff stammt aus dem Wertpapierhandel). Also daher bitte achten, das keine Adsense Anzeigen auf [...]

    2. Am 28. Juni 2007 um 08:24 schrieb Edda Vogt

      Hallo koboerse,
      das erklärt sich am besten an einem Beispiel: Sie kaufen bei einem Discounter eine Flasche Rotwein und verkaufen diese an Ihrem Wasserhäuschen (Kiosk für Nicht-Frankfurter) wieder. Wenn Sie das jetzt mit 10 Flaschen Rotwein machen, ist das mehrfache Arbitrage im selben Wert. Kaufen Sie jetzt auch noch Cashew-Nüsse und verkaufen diese wieder, aber nur jeweils eine Flasche, bzw. Packung, dann ist das einfache Arbitrage in zwei Werten.
      Klarer?
      Grüße
      Edda Vogt

    3. Am 27. Juni 2007 um 20:43 schrieb koboerse

      Was ist mehrfache Arbitage im selben Wert? Und was ist einfache Arbitage in vielen Werten?

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