Unsere Autoren
Montag, 26. März 2007 || Autor: admin
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Edda Vogt betreut seit über sechs Jahren Webseiten für Anleger von der Deutschen Börse AG und kümmert sich inzwischen hauptsächlich um boerse-frankfurt.com. Dabei geht es ihr vor allem darum, Investoren so viel Information und Wissen wie möglich zu verschaffen. Denn nur transparente Märkte sind faire Märkte. Sie wundert sich darüber, wie viele „Finanzgurus“ derzeit mit „Kursraketen“ und „1.000 Prozent-Chancen“ anscheinend wieder bei Anlegern punkten können und freut sich über jede seriös beantwortete Frage. |

Hallo Sven,
Danke für das Feedback. Sie haben natürlich recht, man sollte so ein Spiel so lange wie möglich durchführen. Insbesondere wegen der ruhigen Hand. Man sieht das ja sehr anschaulich am DAX-Rendite-Dreieck vom DAI. Gerade in einer Marktphase wie dieser hilft der langfristige Horizont.
Weshalb wir also das Börsenspiel nicht länger machen? Das kriegen wir ganz einfach nicht gestemmt. Zum einen ist ein Börsenspiel, vor allem wegen der Realtime-Preise, ziemlich teuer. Aber ohne Realtime-Preise können Sie kein Börsenspiel machen, bei dem man Ordern simuliert. Zum anderen ist die Betreuung recht aufwendig. Also schaffen wir das nicht über einen längeren Zeitraum.
Weshalb wir es dennoch machen? Es gibt Anlegern die Chance, das Order aufgeben auszuprobieren. Mit Limits setzen, innerhalb der Handelszeiten, Geld/Brief-Spannen verstehen, Marktplatz auswählen, etc. Außerdem haben wir innerhalb von drei Monaten die Chance auf mehrere Marktphasen, so wie beim Börsenspiel im vergangenen Herbst geschehen. Wer danach seine Entscheidungen längerfristig überprüfen will, kann das mit dem Portfolio machen. Also lieber kurzfristig als gar nicht.
Die Wirtschaftsredateure der Frankfurter Rundschau, unsere Kooperationspartner, hatten die Idee, nach einem halben Jahr oder Jahr noch einmal nachzuschauen, wie sich die Depots entwickelt haben. So etwas kann man machen, ohne es als Spiel auszuloben, das andauernd mit Echtzeitdaten läuft. Was halten Sie davon?
Hallo Prinz Dersim, wir chatten hier leider nicht, wobei so ein Börsenchat mit einem speziellen Thema auch ganz spannend sein kann.
Viel Erfolg im Spiel!
Grüße
Edda Vogt
Hallo Edda,
schön, dass Börse Frankfurt wieder ein Spiel startet. Warum läuft das aber immer nur so kurz. Wer ernsthaft an einem Erfolg mit börsengehandelten Produkten interessiert ist, benötigt doch erstens Zeit, zweitens eine ruhige Hand (momentan sehr ruhig), drittens einen kühlen Kopf und schlußendlich die Klarheit, dass Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Wenn ich ein absoluter Neuling wäre, würde ich bei derart kurzen Ansätzen doch eigentlich nur das Zocken (und dem damit auf längere Sicht verbunden Verlust meines Einsatzes) schätzen lernen, falsche Schlüsse ziehen und mit meinem echten Geld Schiffbruch erleiden.
Was meine ich damit:
buy and hold, Portfoliotheorie, passiv investieren, Indexfonds…
Mit freundlichen Grüßen
Sven
Hallo Edda, wieso ist hier los? Gibt es die Möglichkeit zu chatten?